Edith und Joachim Framm

Biografien, Historisches und Kurioses
Edith und Joachim Framm
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„If it hasn‘t been written, it never happened.“

„Was nicht aufgeschrieben wurde, hat nicht stattgefunden.“

Vielleicht kann man diesen Ausspruch nicht sofort nachvollziehen. Aber schon, wenn man sich in der Erinnerung ein paar Jahre zurückbewegt, kommt bisweilen der Gedanke auf: „Hätte ich das doch aufgeschrieben, hätte ich doch mehr gefragt!“ Dies trifft sicher häufig zu, wenn es um das Leben der Eltern und Großeltern geht. Es gibt gute Möglichkeiten, etwas festzuhalten, zum Beispiel in Tagebüchern oder Fotosammlungen mit kurzen Textteilen.
   
   Wie kamen wir nun zum Schreiben?

E.F.: Durch meinen Beruf erfuhr ich viel über das Schicksal von Menschen. Wie oft dachte ich dann, dass man die Geschehnisse aufschreiben müsste. Erst nach Beendigung der Berufstätigkeit wurde es möglich.
   Unerwartet und erfreulicherweise ist daraus für mich und meinen Mann eine rege Schreibtätigkeit geworden. Als bekennende Mecklenburger haben wir uns über die eigenen Familien hinaus für die Biografien Mecklenburger Persönlichkeiten interessiert.
   Es gibt den Begriff „Geschichte am Einzelschicksal“. Das bedeutet ja nichts anderes, als herauszufinden, was politische, historische, gesellschaftliche Umstände mit den Menschen machen. Da bestimmen die großen Ereignisse die ganz privaten Entwicklungswege. Alles lässt sich dabei erkennen, Gutes und Schlechtes, Beglückendes und Bedrückendes, eben das volle Menschenleben.
   Die Zeitreisen, die wir bei der Erarbeitung der Texte unternehmen durften, haben uns viel über das 19. und 20. Jahrhundert gelehrt.

   
Teil des Denkmals für die Krönung Heinrich I in Quedlinburg: Der Schreiber berichtet uns über das Ereignis.

Sie führten uns auch an interessante Orte, die wir bestimmt niemals besucht hätten. Sie führten uns vor allem aber mit vielen Menschen zusammen.
   Wir möchten mit Dankbarkeit die Unterstützung unserer Familien sowie der Freunde und fachlicher Berater erwähnen.
   Gerne denken wir an die Lebenserinnerungen von Friedrich Wilhelm Otto, die wir gemeinsam mit Uwe Otto und Mechthild Glücklich, Schöneck/Hessen, unter dem Titel „Im Spiegel seiner Zeit“ herausgegeben haben.
   Professor Dieter Schott aus Rostock, dem Mitautor bei der Romanbiografie über Gottlob Frege, sind wir besonders dankbar. Wir erleben mit ihm seit dem Jahr 2019 eine wunderbare, intensive Zusammenarbeit.

  Auch dem Verlag Koch & Raum in Wismar, der mit vielen Anregungen die Gesamtherstellung der Bücher übernahm, sind wir für die gedeihliche Zusammenarbeit sehr dankbar.

                     Edith und Joachim Framm im August 2024

Lesung unterm Lindenbaum...
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